Wirtschaftsmediation: Konflikte lösen in Unternehmen



Harmonisches Miteinander, alle Rechnungen werden beglichen, sämtliche Projekte laufen wie geschmiert: ein Traum im beruflichen Alltag. Die Realität sind oft ganz anders aus. Verschenkte Ressourcen aller Beteiligten, die besser investiert werden könnten: Zeit, Geld und Nerven. Konflikte kosten Geld - wie oft haben Sie diese Aussage schon gelesen? Und wann handeln Sie?
Die Wirtschaftsmediation ist eine kostengünstige Möglichkeit, Konflikte in Unternehmen zu lösen. Und nach 20 Jahren würde ich ergänzen: meistens ist sie noch sehr viel mehr.

Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation ist die Anwendung der Mediation im Rahmen wirtschaftlich motivierter Konflikte.

Wirtschaftsmediaton: mögliche Konfliktfelder in Unternehmen

  • Arbeitgeber – Arbeitnehmer
  • Teammediation: Mitarbeiter*innen untereineinander - mit Vorgesetzter/Vorgesetzten
  • Unternehmen – Unternehmen (Auftraggeber/Auftragnehmer, Projektbeteiligte, etc.)
  • Betriebsrat - in allen nur denkbaren Kombinationen
  • Konflikte zwischen Abteilungen/Projektbeteiligten
  • Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern (z.B. abweichende Ziele)
  • Unternehmensnachfolge, Unternehmensübergabe - nicht nur in Familienunternehmen
  • Begleitung von Projektmanagementprozessen
  • Begleitung eines Change-Management-Prozesses
  • Alles, was Sie momentan unter dem Schlagwort "agil" abheften - das Feld ist riesig.
  • Die Mediation im privaten Umfeld zählt nicht dazu, obwohl sie mindestens so viel nutzt.

Wirtschaftsmediation: die Vorteile

Kostengünstig und zeitnah den oder die Konflikte lösen: liest sich oft wie ein Märchen. Die Erfolgsquote der Wirtschaftsmediation ist extrem hoch, selbst wenn am Ende Lösungen erarbeitet wurden, an die niemand gedacht hatte.

  1. Erfolg der Wirtschaftsmediation
    Ca. 80 % der Mediationsverfahren sind erfolgreich. Wie genau Erfolg definiert wird, das entscheiden nicht erst am Ende die Beteiligten.

  2. Selbst erarbeitete Lösungen
    Als Wirtschaftsmediatorin sorge ich für den Rahmen, den Inhalt liefern die Beteiligten. Klingt zunächst ungewohnt, ist aber nicht nur normal, sondern auch sehr viel tragfähiger.

  3. Zügig, flexibel, zeitnah
    Sie können lange auf Ihren Konflikten herumkauen, 132 Bücher lesen, Konflikttheorie wälzen und Kommunikationsmodelle studieren. Oder Sie handeln.

  4. Kosten
    Stundensatz bzw. Tagessatz eines Mediators sind nicht niedrig, dennoch überschaubar. Denken Sie in Erfolgen, sind sie kostengünstig. Wenn Sie dann noch die gesparten Ressourcen der Beteiligten addieren, ist eine Mediation nahezu unbezahlbar.

  5. Win-Win-Lösung
    Ohne Verlierer einen Konflikt lösen, wie wäre das? Wenn am Ende aus der berühmten "Win-Win" Theorie eine realistische Konfliklösung geworden ist, kann das nur gut sein.

Wirtschaftsmediation: Allparteilichkeit

  • Als Wirtschaftsmediatorin begegne ich allen Beteiligten gegenüber neutral, mit Respekt und Wertschätzung. Es ist nicht meine Aufgabe zu bewerten, zu loben oder zu tadeln, schon gar nicht mache ich Vorschriften.
  • Freiwilligkeit: Absolute Voraussetzung für das Gelingen einer Mediation ist eine freiwillige Teilnahme aller Beteiligten. Ist diese Freiwilligkeit nicht gegeben, nehme ich den Auftrag nicht an.
  • Verhandlungsbereitschaft: Eine einvernehmliche Lösung ist nur zu sichern, wenn alle Beteiligten offen miteinander reden wollen. Auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt noch undenkbar erscheint, es ist in 9 von 10 Fällen möglich, sofern man bereit dazu ist.
  • Selbstverantwortung: Die Teilnehmer einer Wirtschaftsmediation sind für das Ergebnis selbst verantwortlich. Als Mediatorin entscheide ich nicht. Ich bin für das Verfahren verantwortlich, jedoch in der Sache neutral.
  • Vertraulichkeit: Eine Wirtschaftsmediation ist immer vertraulich und nicht öffentlich. Alle Beteiligten verpflichten sich, keine Informationen an Dritte weiterzugeben.

Wirtschaftsmediation: Ablauf

Die wesentlichen Grundsätze der Wirtschaftsmediation sind die Prinzipien der Freiwilligkeit, der Eigenverantwortlichkeit der Parteien und Beteiligten, der Neutralität des Mediators - der Mediatorin - und der absoluten Vertraulichkeit. Das Mediationsverfahren kennt keinen starren Aufbau. Dennoch kann man die Mediation in diese Phasen teilen:

  1. Einstieg
    Die Mediatorin erklärt die notwendigen Regeln und beantwortet ggf. Fragen zum Ablauf.
  2. Darstellung der Positionen
    Die Parteien legen ihre Positionen dar.
  3. Ermittlung der Interessen
    Die Beteiligten erkennen, um was es Ihnen wirklich geht. Aus Konflikten werden Interessensunterschiede, aus denen werden Lösungen erarbeitet:
  4. Suche nach Lösungsen und Alternativen
    Gemeinsam erarbeiten die Beteiligten unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten. Ziel ist es, ein Ergebnis zu finden, von dem alle Parteien und Beteiligten profitieren.
  5. Abschluss
    Zusammenfassung, Einigung, ggf. Besprechnung Handlungsoptionen nach der Mediation.
  6. Begleitung
    Besonders wenn sehr viele Menschen beteiligt sind, zum Beispiel in einer Teammediation, hat es sich als positiv herausgestellt, wahlweise einen gemeinsam zusätzlichen Tag - oder individuelle Coachingstunden - zu nutzen.

Wirtschaftsmediaton in Hamburg: Kirstin Nickelsen

Ich bin Kirstin Nickelsen und seit 20 Jahren als (Wirtschafts-)Mediatorin und Coach tätig. U.a. habe ich das Buch Konflikte lösen im C.H.Beck Verlag geschrieben. Über mich und über meine Arbeit lesen Sie u.a. hier:

Kirstin Nickelsen
Hallo,
ich bin Kirstin Nickelsen, Wirtschaftsmediatorin, Business-Coach und Autorin aus Hamburg.
Ich unterstütze Teams und Unternehmen bei der Lösung von Konflikten.
Sie erreichen mich unter:
+49 176 554 396 51 oder via Mail.
Kirstin Nickelsen, Wirtschafstmediatorin, Business-Coach und Autorin aus Hamburg.